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Kuhfuss absolvierte von 1902 bis 1905 eine Ausbildung an der Städtischen Werbeschule und der Königlichen Kunstschule Berlin bei Philipp Franck. Im Anschluss studierte er bis 1907 in der Klasse für Landschaftsmalerei an der Königlichen Akademischen Kunstschule für bildende Künste Berlin-Charlottenburg. Nach seiner Ausbildung arbeitete Kuhfuss als Kunsterzieher und trat 1911 der Vereinigung bildender Künstler bei. Es folgten Studienreisen an die Nord- und Ostsee. 1914 wurde er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes sowie im Verein Berliner Künstler. Zwischen 1915 und 1918 war er als Sanitäter im Kriegsdienst. Nachdem er 1935 bei der Gestapo wegen Widerstands gegen die nationalsozialistische Propaganda und Verteidigung jüdischer Kollegen denunziert wurde, konnte er nicht mehr an Ausstellungen teilnehmen. 1945 wurde sein Haus beschlagnahmt und er musste seine Atelierwohnung räumen. Nach Kriegsende bis 1960 war er als Dozent für Kunsterziehung an der VHS Berlin-Pankow tätig. 1949 leitete er eine Klasse für Akt, Bühnenbild und Kostümgestaltung an der Textil- und Modefachschule Berlin. Kuhfuss erkrankte 1959 schwer und konnte nur mehr unter Schmerzen malen. 1960 war er Preisträger der Großen Berliner Kunstausstellung.
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