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Architekt, Innenarchitekt, Maler und Grafiker – Als Maler zahlreiche Veduten und Landschaftsmotive von seinen Reisen. 1893-1898 Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Graz, 1899 Abschlussdiplom, danach bis 1908 im Staatsdienst in Wien tätig, anschliessend  freier Architekt und Innenarchitekt. Zahlreiche Bauten in In- und Ausland. 1902 erstmals im Hagenbund vertreten, 1902-1917 dessen Mitglied, davon ab 1913 auch dessen Präsident, entwarf  zahlreiche Plakate für Ausstellungen des Hagenbundes. Weiters Mitglied des Österreichischen und des Deutschen Werkbundes, seit 1920 Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Im Katalog zur Ausstellung des Hagenbundes 1922 in Kaschau als „Ländliches Mitglied“ bezeichnet (kein Werk ausgestellt). Mitarbeiter an den Ausstellungen des Hagenbundes, sowie Gestaltung von grossen Ausstellungen, wie jeweils in Wien die Jagd- und die Adriaausstellung. Ab 1930 Professor an der Technischen Hochschule Wien (1935/1936 Dekan der Fakultät für Architektur). Reisen und Aufenthalte in Dalmatien, Italien, Russland, England, Frankreich, USA (1913-1915) und Spanien (1921-1925). Auswahl von Bauten bzw. von Werken: 1902-1904 Polizeigebäude Wien Rossauerlände/Berggasse, 1904-1906 Sanatorium Hansa Graz, 1913 Entwurf und Ausgestaltung der repräsentativen Wohnräume des Thronfolgers Franz Ferdinand auf dem Schlachtschiff „S.M.S. Viribus Unitis“, 1914-1916 ehemalige Exportakademie (ab 1919 Hochschule für Welthandel Wien bzw. Wirtschaftsuniversität),  1921-1925 Palais des Circulo ecuestre Barcelona, 1936 Katholisches Lehrerseminar in Eisenstadt. Werke u.a. im WienMuseum.   Ehrungen, Preise (Auswahl): 1928 Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich; 1928 Ernennung zum Oberbaurat; 1929 Gran Premio u Medalla de Oro Barcelona; 1930 Komturkreuz des spanischen Zivil-Verdienstordens; Professor h.c.;
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