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Fred Rappaport wurde 1912 in Wien geboren. Er studierte zuerst an der Akademie der Bildenden Künste und danach folgte ein Studium der Medizin an der Universität Wien. Als jüdischer Student musste er 1938 nicht nur die Universität sondern auch das Land verlassen und floh in die USA, wo er in Chicago sein Medizinstudium fortsetzte und ein weiteres Kunststudium begann. Die tragische Geschichte seiner Flucht hielt er in seiner Autobiografie „Farewell to Vienna“ fest.   In Chicago konzentrierte sich Rappaport wieder vermehrt auf die sein künstlerisches Schaffen. Er besuchte die Chicago Academy of Fine Arts von 1942 bis 1943 und die University of Illinois. Nach dem Abschluss seines Studiums wandte er sich der Kunsttherapie am Chicago State Hospital und am Veterans Administration Hospital zu. Hier war er für einige Neuerungen in der psychiatrischen Kunsttherapie verantwortlich.   In den 1950er und 1960er Jahren entwickelte er sich stilistisch hin zur abstrakten Kunst.   1989 starb Rappaport in Chicago. Seine Werke sind heute unter anderem im Jerusalem Museum of Art, dem Illinois State Museum und dem Spertus Museum vertreten.
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