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Fritz Mühsam wurde am 5. Dezember 1880 in Hamburg geboren. Seine Jugend verbrachte er in Berlin, wo sein Vater eine Ölfarbenfabrik besaß. Dort und später in München studierte Fritz Mühsam Malerei. Nach seinem Studium lebte er als freischaffender Künstler in Berlin und unterhielt zudem ein Atelier in Fischerhude, das er in der Sommerzeit aufsuchte. Es entstanden hauptsächlich Porträts, Landschaften und Stillleben. 1927 war er in der Gruppenausstellung "Europäische Kunst der Gegenwart" in Hamburg vertreten. Er war außerdem ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbunds mit dem er zwischen 1928 und 1931 drei Mal ausstellte, in dessen Mitgliederlisten er jedoch nur bis 1929 geführt wird. 1931 gab Mühsam seiner Berliner Wohnung auf und zog nach Paris, wo er auch unterrichtete. Er ist deswegen auch als Frédéric H. Muhsam bekannt. Im Sommer arbeitete er jedoch nach wie vor in Fischerhude. In den 1930er kam es außerdem zu einem engeren Kontakt zu der Familie Garman-Epstein. Zwei Kinderporträts von Esther und Theo Garman, die Mühsam 1934 malte, befinden sich heute in der Sammlung New Art Gallery Walsall. Während des 2. Weltkrieges wurde Mühsam in Frankreich interniert. Er starb 1946 in Paris an einem Herzschlag.
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