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Über das Leben von Maria Tlusty ist nur wenig bekannt. Sie war die Halbschwester des steirischen Malers Ernst Weber und lebte in Wien, Böhmen, dem Banat und in Siebenbürgen. Sie besuchte die Wiener Kunstgewerbeschule und erhielt 1923 denEitelberger Preis. In der anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Kunstgewerbeschule stattfindenden Ausstellung war sie mit einem Entwurf für einen Goblin vertreten. Die Künstlerin arbeitete später als Emailleurin und Malerin für die Wiener Werkstätte, wo sie Bekanntschaft mit Vally Wieselthier schloss. In den 1930er Jahren malte sie gemeinsam mit ihren Kollegen Victor Slama und Otto Trubel Filmplakate für die Wiener Uraufführungskinos. 1947 nahm sie am Plakatwettbewerb „Wien baut auf“ teil, wurde dort prämiert und durch Ankäufe gefördert. Weitere Arbeiten von Maria Tlusty befinden sich heute im Museum für Angewandte Kunst in Wien.
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